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Naturgarten Büdesheimer Berg Beiträge

Lobende Erwähnung

Wir haben bei der Prämierung des Wettbewerbs „Deutschland summt 2020“ eine „Lobende Erwähnung“ erzielt.

Liebe Teilnehmer*Innen des Pflanzwettbewerbs „Wir tun was für Bienen!“, Herzlichen Glückwunsch! Die Gewinner stehen fest und Sie sind dabei:Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass Sie eine Platzierung beim Pflanzwettbewerb erreicht haben! 

Einzelheiten über die Gewinner und Platzierungen kann man hier nachlesen:

https://wir-tun-was-fuer-bienen.de/home.html

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NABU Naturgarten

NABU Naturgarten:

Wenn es summt und brummt

https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/balkon-und-garten/grundlagen/index.html

Was Vielfalt im Garten bedeutet

Ein biologisch vielfältiger Garten ist ein hohes Gut – sowohl für uns Menschen als auch für Tiere und Pflanzen. Zwischen brummenden Hummeln, singenden Vögeln und duftenden Blüten kommt für viele Menschen die schönste Entspannung auf und der eigene Garten fühlt sich an wie Urlaub. Außerdem erspart man sich viel Arbeit, denn die Nützlinge, die sich in einem ökologischen Garten einfinden, übernehmen gern einen großen Teil der Arbeit. Die Artenvielfalt unserer Landschaft nimmt immer weiter ab. Lebensräume werden aufgrund der intensiven Nutzung, zum Beispiel der Landwirtschaftsflächen, immer kleiner und bieten vielen Arten nicht mehr genügend Nahrung und Unterschlupf. Im Gegensatz dazu wird der besiedelte Raum immer größer. Es gibt unzählige Gärten, die oft sehr aufgeräumt sind. Exotische Gehölze beheimaten nur wenige Insekten und haben für Vögel keinen Nutzen.

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Über uns

Wir sind Anita Legde-Pähler vor der Holte und Rudolf Legde

Anita hat viele Jahre im sozialen Beruf gearbeitet. Rudolf war früher Software-Ingenieur, Altenpfleger und als Rentner dann Computerkünstler. Nachdem auch Anita in Rente gegangen ist, hat das Ehepaar seinen ihren Wohnsitz in die Eifel verlegt. Hier versuchen sie, ihr Leben möglichst nachhaltig in einem ganzheitlichen Lebensstil zu gestalten.

Anita betreibt in Büdesheim im Eifelkreis Bitburg-Prüm als Heilpraktikerin für Psychotherapie eine kleine Praxis im eigenen Haus auf dem Büdesheimer Berg (www.Mediara.de). Sie engagiert sich im Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt VEN ( https://www.nutzpflanzenvielfalt.de) und ist Mitglied im Hortus-Netzwerk (.https://hortus-netzwerk.de). Vor allem aber arbeitet sie an der Umgestaltung ihres Grundstücks, einer früheren Rinderweide in steiler Hanglage, zu einem Naturgarten. Der Garten soll Insekten und kleinen Wildtieren helfen und im Lauf der Zeit auch der Selbstversorgung dienen.

Rudolf widmet sich überwiegend anderen Beschäftigungen wie Computerkunst, Fotografie, Ahnen- und Heimatforschung und arbeitet an einem Konzept für ganzheitliche grafische Beschreibungstechniken (cindy – Cohärente integrale Netzdiagrammtechnik mit yEd). Für den Garten liefert er Ideen, Fotos und gelegentlich Unterstützung bei schwereren Arbeiten.

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Idee

Die Idee zu dieser Website entstand im Rahmen des Projekts „Deutschland summt 2020“. Wir sind dabei, unser Grundstück von einer als Rinderweide genutzten Wiese zu einem naturnahen Garten umzugestalten. Die Teilnahme an dem Wettbewerb hat uns im Frühjahr 2020 dabei ein großes Stück weitergebracht.

mehr dazu

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Umbau der Website

Der Aufbau dieser Website wird gerade geändert. Auf der Startseite (dem Blog) sollen nur noch kurze Beiträge erscheinen, ausführlichere Inhalte sind in den Seiten zu finden, die über das Menue erreicht werden können (oder auch in denBeiträgen verlinkt sind).

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Öffentlichkeitsarbeit

Unser Grundstück befindet sich am Ortsrand dere kleinen Eifelgemeinde Büdesheim in einer sehr ländlichen Umgebung. Uns ist aufgefallen, dass es schon in den wenigen Jahren, seitdem wir hier leben, viel weniger Insekten und Vögel gibt. Insofern denken wir, dass die Intention des Wettbewerbs „Deutschland summt“ für das Land ebenso wichtig ist wie für die Stadt.  Das Bewusstsein für die große Bedeutung der Insekten und der Artenvielfalt ist auch hier auf dem Land schwach ausgeprägt. Deshalb geben wir uns große Mühe, hier in der Nachbarschaft, im Dorf und vielleicht künftig auch in der weiteren Umgebung wie Verbandsgemeinde und Kreis an die Öffentlichkeit zu gehen.

Einzelheiten werdenunter dem Menuepunkt Öffentlichkeitsarbeit beschrieben.

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Hangbefestigung

Hangbefestigung gegenüber dem Gabionen-Gemüsehochbeet direkt am Haus

Die Gabionen Hochbeete haben wir im vorigen Jahr fertig gestellt. Wir bepflanzen sie mit Gemüse und Kräutern.

Pflanzung: außer wechselnden Gemüsepflanzen – Kräuter, Erdbeeren, Maggikraut, Schnittlauch, Basilikum, Kronenlichtnelke…. (ergänzen…) Taubnessel, Kamille

Dieser Bereich ist in zwei Stufen angelegt. Auf der 2 Stufe haben wir im Herbst 2019 viele Ableger von Steingartenpflanzen gepflanzt. Inzwischen sind sie gut angegangen und blühen auch schon.

Pflanzung: Sedum ….

Vor die Abbruchkante auf der linken Seite des Hanges haben wir Natursteine mit großen Zwischenräumen in den Hang gesetzt. Die Steine sind etwas in die Erde eingelassen. Hier wollten wir für Wildbienen Unterschlupf- und Nistmöglichkeiten schaffen. 

Oberhalb der Natursteine bis zur Wiesenkante hin haben wir einen Streifen mit Storchschnabel bepflanzt.

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Obstbaumstreifen

Obstbaumstreifen (auf der linken Seite des Grundstücks zur Rinderwiese hin)

Vor etwa 3 Jahren haben wir einige Obstbäume gesetzt, und zwar auf der ersten Terrassen-Ebene (3 Apfelbäume, 1 Quitte, 1 Birnbaum). Damals gab es die Gemüsebeete noch nicht. Da wir sehr viel Obst essen, entschlossen wir uns im Herbst letzten Jahres, auf der ganzen linken Seite des oberen Grundstücks weitere Obstbäume zu pflanzen.

Im Herbst pflanzten wir drei Apfelbäume, einen Zwetschgenbaum, ein Birnbaum, eine Esskastanie und einen Mirabellenbaum, im Frühjahr dann die restlichen Obstbäume. Es handelt sich hautsächlich um Buschbäume.

Pflanzung: Birnen, Äpfel, Kirschen, Pflaumen, Zwetschgen, Mirabellen, (darunter auch historische Sorten)

Pfirsich (Red Heven), Apfelbäume (Kaiser Wilhelm, Harlekin, Boskop, rote Sternrenette

Birnenbäume (Williams Christ), Neuanpflanzung: Hauszwetschge, Wangenheims Frühzwetsche, Mirabelle, 2 Süßkirsche (Kordia), Kirsche zweifach veredelt, außerdem Esskastanie,

Auf dem Grundstück gab es schon 3 wilde Mirabellenbäume und einen Hain aus „gemeiner Esche“.

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Wildblumenwiese

Wildblumenwiese oben Richtung Weidezaun

Die aufgenommene Grasnarbe aus dem Hügelbereich (für Teich, Sandarium, Staudenbeet und Wildblumenwiese) haben wir an den Rand einer weiteren Erhebung als Fläche aufgeschichtet. Darüber haben wir noch Erde und Sand aufgebracht und dann mit einer Wildblumenmischung eingesät. Inzwischen sind die ersten Pflänzchen bereits aufgegangen. Einige lange Holzstämme grenzen diesen Bereich ab.

Pflanzung/ Aussaat: („Schmetterlingstreffpunkt“)

Adonisröschen, Cosmea, Kornrade, Fuchsschwanz, Kornblume,Steinkraut,Vergissmeinnicht, Kerbel, wilde Möhre, Borretsch, Aster, Kamille, Winde, Rittersporn, Ringelblumen, Natternkopf, kalifornischer Mohn, Kokardenblume, Sonnenblume, Malve, Liebeshainblume, Klatschmohn, Phacelia, Sommerphlox, Schleierkraut,

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Wildblumenstreifen

Wildblumenstreifen an der Wildgehölzhecke (zum Wirtschaftsweg hin)

Rechts von der Reihe der Wildsträucher gab es noch einen tiefer liegenden Wiesenstreifen (Größe ca. 8m lang und 1,20 cm breit….) Diesen Streifen haben wir für eine Aussaat als Wildblumenwiese vorbereitet und dann eingesät.

Pflanzung: Aussaat „Bienen- u. Hummelschmaus“: Ringelblume, Sommervergissmeinicht, Bienenfreund, Mädchenauge, Kamille, Klatschmohn, Natternkopf, Cosmea, Färberkamille, wilde Malve, Moschusmalve, verschiedene Distelarten u. a.

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Wildgehölzhecke

Wildgehölzhecke

An der Seite unseres Grundstücks zum Wirtschaftsweg hin, haben wir eine Wildgehölzhecke angelegt mit meist heimischen Sträuchern. Ansonsten gab es auf der rechten Seite bereits einige Schlehenbüsche, einen Weißdorn und mehrere Wildrosen etwas tiefer am Hang stehend.

Pflanzung im Herbst 2019 und Frühjahr 2020:

1 Weide, 1 wilde Kirsche, 1 Kornelkirsche 1 Flieder, 3 Haselnusssträucher, 1 Weißdorn, 2 Felsenbirnen, 1 Kupferfelsenbirne, 1 Hartriegel, 1 Hamamelis, 2 Wildrosen (Rosa rugosa alba), 1 Holunder, 1 Blutpflaume, 1 Bartblume, 2 Schneeballsträucher (frühblühend).

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Erdbeerbeet

Erdbeerbeet

Im Februar dieses Jahres haben wir an dem Hang zu der ersten Terrassen-Ebene hin begonnen, ein großes, dreieckiges Beet für Erdbeeren anzulegen. (m² Länge: 8 m, ….) Die Grasnarbe haben wir mit Pappe abgedeckt und darauf eine hohe Schicht Erde und Kompost verteilt. Im April konnte es endlich weitergehen. Um das Beet herum haben wir als Begrenzung Natursteine als Mäuerchen (ca. 40 cm hoch) aufgeschichtet. Wir setzten unterschiedliche Arten von Erdbeerpflanzen. (Sorten aufschreiben….) Später haben wir zwischen den Erdbeerreihen noch Zwiebeln gesteckt.

An zwei der drei Ecken wurden Königskerzen und Habichtskraut gepflanzt. An den Rändern der Natursteinmauer pflanzten wir außerdem Kapuzinerkresse.

Pflanzung: Erdbeeren, Zwiebeln.

Die zwei Ecken: Königskerzen, Habichtskraut. An den Seiten: Kapuzinerkresse

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Phacelia-Beet

Phacelia-Beet

Außer dem oben beschriebenen Gemüsebeet mit der Natursteinumrandung haben wir im Herbst ein viertes Beet als Hügelbeet vorbereitet. Für die Natursteinumrandung hatten wir nicht mehr genügend Steine. Die Fertigstellung der Umrandung mit Natursteinen haben wir jetzt im Sommer dann abgeschlossen.

Um den Boden des Beetes vorzubereiten wurde von uns noch im Herbst Phacelia und etwas Inkarnatklee ausgesät.

In diesem Jahr ab Mai/Juni sind die Pflanzen zur Blüte gekommen. Dieses Beet wird von Hummeln und Wildbienen umschwärmt. Es ist toll, so ein Summen und Brummen zu hören und die Insekten dort zu beobachten. So viele Insekten in einem kleinen Bereich haben wir selten gesehen. Davon waren wir so begeistert, dass wir die Pflanzen nicht wie geplant untergearbeitet haben, sondern sie konnten weiter blühen und dann versamen. An den Enden des Beetes wurden von uns zwei Kürbisse gesetzt. Unser Entschluss steht fest: Wir werden jetzt in jedem Jahr ein Beet mit Phacelia einsäen.

Pflanzung: Phacelia, Inkarnatklee, 2 Kürbisse

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Gemüsebeete

Gemüse-Beete, umgeben von Trockenmauern

Auf der Terrassen-Ebene unterhalb des Hügels haben wir im Herbst letzten Jahres zwischen den bereits vor drei Jahren gesetzten Obstbäumen (2 Apfelbäume, 1 Quitte, 1 Birnbaum) ein mit Natursteinen eingefasstes Gemüsebeet angelegt. Drei Beete im gleichen Stil hatten wir schon vor 2 Jahren geschaffen. Die Gemüse-Beete sind unterschiedlich lang (etwa 3 m – 5 m), ca. 1m breit und die Höhe beträgt 0,50 m.

Hier bauen wir in Mischkultur und mit Berücksichtigung der Fruchtfolge Gemüse an.

Einige Gemüse-Pflanzen lassen wir blühen und versamen (auch zur Freude der Insekten).

Pflanzung auf den Gemüsebeeten: Kartoffeln, Kürbis, Bohnen, Salate, Kohlrabi, Mangold, Tomaten, Zucchini Kohl etc. In dem zweiten und dritten Beet haben wir im Herbst letzten Jahres mehrere Himbeersträucher gepflanzt.

An Stauden und Blumen stehen dort: Doldiges Habichtskraut, Kronen-Lichtnelke, Karthäuser-Nelke, Vergissmeinnicht, Mutterkraut, Nesselblättrige Glockenblume, Kapuzinerkresse, Beinwell, Habichtskraut, Taubnessel.

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Steinpyramide

Steinpyramide mit Unterschlupfmöglichkeiten

Am oberen Ende des Grundstücks haben wir zwei Steinpyramiden errichtet.

Sie bieten Unterschlupf (z.B. für Kröten, Eidechsen und im oberen Bereich für Insekten), Schutz vor Regen und Kälte, aber auch ein sonniges Plätzchen.

Als erstes haben wir eine Mulde von etwa 50 cm ausgehoben. Wir haben die Steine so aufgeschichtet, dass mehrere Hohlräume entstanden sind. Danach wurden die Steine weiter pyramidenförmig aufeinandergesetzt. Um die Steinpyramide herum haben wir einen sandigen, kiesigen Bereich angelegt und dort noch einige Pflanzen eingesetzt.

Pflanzung: Fetthenne, Katzenminze, Muskatellersalbei (Richtung Süden), Fingerhut (Richtung Norden).

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Benjeshecke

Benjeshecke an der Wildstrauchinsel

Die Benjeshecke bietet einen natürlichen Lebensraum für heimische Tierarten wie Vögel, Igel und Insekten.

Als erstes haben wir neun Holzpfosten in zwei Reihen in Abständen von etwa 80 cm eingeschlagen. Der Abstand zwischen beiden Reihen beträgt etwa 90cm. Diesen Zwischenstreifen haben wir dann mit dicken Ästen, Reisig und Gehölzschnitt aufgefüllt. Da das Gehölz mit der Zeit verrottet, entsteht immer wieder Platz für neues Material. Dieses wird von oben weiter aufgeschichtet. In die Gehölzhecke werden wir im Herbst noch Laub in den unteren Bereich einbringen. So haben auch die bodenlebenden Tiere eine Möglichkeit, dort im Winter Schutz zu finden.

Pflanzung Richtung Norden: vor der Benjeshecke mehrere Fingerhut-Pflanzen

Richtung Süden: einige Königskerzen

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Käferbeet und Totholzhaufen

Käferbeet und Totholzhaufen auf der Rückseite (Richtung Norden) der Wildstrauchinsel

Unser Garten ist von sehr vielen Wühlmäusen bevölkert. Diese sind an den zahlreichen Mauselöchern zu erkennen, zur Freude der Hummeln, die dort nisten.  Im Herbst letzten Jahres habe ich einen Mauswieselkasten gebaut. Dieser steht geschützt inmitten der Wildstrauchinsel. Nach Norden hin haben wir zur Abgrenzung eine kleine Mauer aus Holzscheiten/Totholz aufgebaut. Dies war der Beginn für eine weitere Idee. Warum nicht für Käfer auch noch einen Bereich anlegen.

Der erste Schritt war auch hier die Grasnarbe zu entfernen und den Boden zu lockern. Gut, dass wir beim Brennholz noch die alten Weidenpfähle zurückgelegt hatten, die schon sehr verwittert waren. Die Stämme haben wir in der Mitte durchgesägt, und dann die Stammabschnitte in die Erde eingegraben. Andere Aststämme wurden schräg in die Erde eingebracht oder in die Erde versenkt. Hinzu kamen noch einige Natursteine und so wurde ein Bereich von etwa 4 m² eingegrenzt. Einen kleinen Bereich des Käferbeetes haben wir bis zu einer Tiefe von 50 cm ausgehoben (Fläche etwa 50x70cm). In diese Kuhle stapelten wir bereits getrocknete Aststücke, Wurzelstücke und etwas dickere Holzscheite. Einige waren auch schon von Käfern bearbeitet worden. Im Herbst werden wir noch Laub über diesen Abschnitt geben. Im Winter bietet diese Mulde ein Quartier für Amphibien, Igel und viele andere Totholzbewohner.

Das gesamte Käferbeet haben wir mit einer etwa 20 cm dicken Holzhäckselschicht aufgefüllt. Jetzt sind wir gespannt, wann wir die ersten Käfer oder die spezialisierten Wildbienenarten, die ihre Nistgänge in morsches Holz nagen, beobachten können.

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Sandarium

Sandarium für bodennistende Wildbienen:

Etwa ¾ der Wildbienen nisten im offenen Boden. Es gibt im Garten an verschiedenen Stellen, z. B. dem Hang viele offene kleinere Bereiche. Der Boden ist jedoch sehr lehmhaltig und wird bei Trockenheit sehr hart und reißt auf. Daher haben wir uns entschlossen, ein Sandarium anzulegen.

Neben dem Blumenbeet und seitlich von der Kräuterspirale haben wir einen Bereich von ca. 60 x 100 cm mit einer Tiefe von 45 cm ausgeschachtet. Als erste untere Schicht haben wir zur Drainage etwas Schotter eingefüllt. Da der ungewaschene Sand im trockenen Zustand nicht auseinanderfallen sollte, haben wir etwas lehmige Erde untergemischt. Mit diesem Sandgemisch füllten wir die Grube. Das Sandarium ist nach Süden ausgerichtet. Einige Rosenzweige und eingebaute Natursteine liegen auf dem Sand und werden verhindern, dass Nachbars Katze diesen Bereich als Katzenklo benutzt.

Als Abgrenzung um das Sandarium herum wählten wir Totholzstämme, eine Baumwurzel und Natursteine. Das Totholz dient gleichzeitig als Material für die Wildbienen, damit sie ihre Brutröhren schließen können.

Pflanzung innen,am Rand des Sandariums: Grasnelke, Federnelke, Goldthymian, Glockenblume.

An der Außenseite: mehrere Storchschnabelpflanzen, Lupinen und Sonnenblumen.

Lehmpfütze

Da manche Insekten auch Lehm als Material zum Nestbau benötigen, haben wir zwischen Sandarium und der kleinen Natursteinmauer eine Lehmpfütze angelegt. Sie besteht aus einer etwa 17 cm dicken Lehmschicht, die wir in eine Blumen-Pflanzschale eingefüllt haben. Diese Schale haben wir in die Erde versenkt und sie mit kleinen Natursteinen von den beiden anderen Bereichen abgegrenzt. Die Lehmpfütze füllen wir mit Wasser auf, wenn wir die Blumen begießen oder die Vogel- und Insektentränken auffüllen.

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Wildblumenwiese am Kirschbaum

Wildblumenwiese am Kirschbaum

Im Frühjahr dieses Jahres haben wir hier auf dem Hügel einen Kirschbaum gepflanzt. Die Baumscheibe haben wir jetzt mit Rotklee eingesät, mit Natursteinen umrandet. Um die Baumscheibe herum wurden ca. m² als Wildblumenwiese eingesät.

Wildblumenwiese

Aussaat „Schmetterlingstreffpunkt“ von:
Adonisröschen, Cosmee, Kornrade, Fuchsschwanz, Kornblume,Steinkraut,Vergissmeinnicht, Kerbel, wilde Möhre, Borretsch, Aster, Kamille, Winde, Rittersporn, Ringelblumen, Natternkopf, kalifornischer Mohn, Kokardenblume, Sonnenblume, Malve, Liebeshainblume, Klatschmohn, Phacelia, Sommerphlox, Schleierkraut, Reseda, Sonnenhut, Skabiose, Studentenblume, Kapuzinerkresse, u. a.

Pflanzung: Zusätzlich wurden im Randbereich verschiedenen Distelarten, Witwenblumen, Lichtnelken, Engelwurz, Lupinen, Stockrosen, wilde Malve, Schlüsselblume eingepflanzt.

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Kräuterspirale

Kräuterspirale mit Vogel- u. Insektentränke auf dem Hügel

Von unserem Nachbarn haben wir mehrfach eine große Ladung Lesesteine von seinem Acker bekommen. Darüber sind wir sehr glücklich. So konnten wir viele Bereiche neu anlegen und mit den Natursteinen gestalten.

Hierzu gehört auch der Aufbau der Kräuterspirale. Sie hat einen Durchmesser von etwa 2,80 m.

Unten wurde die Kräuterspirale mit Schotter gefüllt. Nach oben hin wird die Mischung der Erde immer magerer. Die Steine haben wir mit Zwischenräumen gesetzt und besonders im unteren Bereich Hohlräume durch Steine geschaffen.

Die Pflanzen auf der Kräuterspirale sollen Wildbienen, Hummeln und Schmetterlingen als Nahrung bzw. Unterschlupf dienen und sind nicht für die Verwertung in der Küche gedacht. Hierfür haben wir direkt am Haus einen kleinen Kräutergarten.

Unten an der Kräuterspirale haben wir ein kleines Wasserbecken für Vögel und Insekten in den Boden eingelassen. Es besteht aus einer Betonschale mit eingelassenen Natursteinen.

Pflanzung: verschiedene Sorten Thymian, Rosmarin, Ananas-Salbei, Zedern-Salbei, Ysop, Estragon, Schnittlauch, gewöhnlicher Dost, dickrosettiges Fettblatt, scharfer Oregano, Nelke und

unten an der Kräuterspirale: Kandelaber-Königskerze, Habichtskraut, Rossminze, Natternkopf.

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Hello world!

Auf dieser Seite stellen wir die Entwicklung eines als Rinderweide genutzten Hanggrundstückes zu einem insektenfreundlichen Naturgarten vor. Unser Grundstück befindet sich am Rand des Eifeldorfes Büdesheim in einer schönen Aussichtslage über 500 Meter hoch.

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